CASPAR

KRAMPE

#beneuroday: Hallo Caspar und herzlich willkommen als Speaker auf dem Berlin Neuromarketing Day 2017. Genau wie letztes Jahr wollen wir auch diesmal jedem Präsentierenden die Möglichkeit geben, sich unseren Besuchern kurz vorzustellen... darum: wer bist du und was machst du so im „normalen“ Leben?

 

Antwort: Grundsätzlich (und im „normalen“ Leben) bin ich ein interessierter Mensch, dies ist wahrscheinlich auch der Grund warum ich mich für die Forschung entschieden habe. Mein Name ist Caspar Krampe und als Teil einer Forschungsgruppe unter der Leitung von Herrn Professor Dr. Kenning, bedienen wir uns einem neuroökonomischen Ansatz, welcher mittels neurowissenschaftlicher Methoden Phänomene auf einer grundlegenderen, neuralen Ebene untersucht. Unsere Forschung soll dazu beitragen menschliches Verhalten in ökonomisch relevanten Kontexten besser zu verstehen und theoretische Ansätze (weiter) zu entwickeln. Hierbei spielt die Ableitung praktisch-normativer Gestaltungsempfehlungen eine übergeordnete Rolle.

 

#beneuroday: Das schwierige, aber auch spannende an Neuromarketing ist, dass jeder durch seinen Hintergrund und seine Vorerfahrungen eine etwas andere Sichtweise mitbringt. Wie bist du zum Neuromarketing gekommen?

 

Antwort: Als Wirtschaftspsychologe habe ich mich schon früh für die kognitiven Prozesse und das damit verbundene menschliche Verhalten interessiert. Um jedoch die recht komplexen kognitiven Prozesse tiefgreifend zu verstehen, ist es meiner Meinung nach unerlässlich die biologischen Prozesse der menschlichen Informationsverarbeitung zu untersuchen – dies ist genau das, was die „Consumer Neuroscience“ ausmacht.

 

#beneuroday: Du wirst auf dem Berlin Neuromarketing Day 2017 einen Vortrag zum Thema „Die Zukunft? fNRIS“ halten. Was können die Besucher erwarten? Gib uns einen kleinen Vorgeschmack!

 

Antwort: Die Einführung und Anwendung von neurowissenschaftliche Methoden hat eine lange Tradition in der „Consumer Neuroscience“. Insbesondere der Einsatz von bildgebenden Verfahren hat zu einem besseren Verständnis von Konsumentenverhalten geführt. In meinen Vortrag möchte ich ein innovatives, bildgebendes Verfahren, namentlich die mobile, funktionale Nah-Infrarot-Spektroskopie (fNIRS), vorstellen. Insbesondere der mobile Einsatz dieser neurowisschenschaftlichen Methode könnte zu einem besseren Konsumentenverständnis beispielsweise am Point-of-Sale (PoS) führen.

 

#beneuroday: Bitte ergänze die folgenden Teilsätze:

 

Neuromarketing ist für mich… „Consumer Neuroscience“.

 

Mit Neuromarketing sollte man sich beschäftigen, weil… es zur erhöhten Varianzaufklärung von Konsumentenverhalten beitragen kann.

 

Von Neuromarketing profitiert am meisten… die, die es wissen einzusetzen.

 

Ich freue mich auf den Berlin Neuromarketing Day, weil... ich spannende Vorträge, einen regen Austausch auf hohem Niveau und nette Gespräch erwarte.

 

#beneuroday: Letzte Frage: Diesmal wird es auf dem Berlin Neuromarketing Day erstmalig drei Paralleltracks geben. Für Besucher bedeutet das: Sie haben die Qual der Wahl. Um es ihnen ein bisschen leichter zu machen: Was ist der eine Grund, warum man deinen Vortrag auf keinen Fall verpassen sollte?

 

Antwort: Die mobile fNIRS bietet einen innovativen Ansatz die neuralen Prozesse und somit das assoziierte Konsumentenverhalten in einem naturalistischen Umfeld zu bemessen. Hierbei zeichnet sich die fNIRS durch Ihre mobile Einsetzbarkeit als eine ökologisch valide Alternative zur weitverbreiteten funktionalen Magnetresonanztomographie aus.

Wer also mehr über ein innovatives, mobil einsatzfähiges und kosteneffizientes bildgebendes Verfahren der „Consumer Neuroscience“ erfahren will, ist in meinem Vortrag genau richtig.

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Benny B. Briesemeister

Marwitzer Straße 54a

13589 Berlin