DR. WERNER T.

FUCHS

#beneuroday: Hallo Werner und herzlich willkommen als Speaker auf dem Berlin Neuromarketing Day 2017. Genau wie letztes Jahr wollen wir auch diesmal jedem Präsentierenden die Möglichkeit geben, sich unseren Besuchern kurz vorzustellen... darum: wer bist und was machst du so im „normalen“ Leben?

 

Antwort: Mir die Identitätsfrage zu stellen, hat etwas Fieses an sich. Denn ich bin schon genügend damit beschäftigt, herauszufinden, wer die anderen sind. Das hat fürs „normale“ Leben zur Folge, dass ich menschliche Verhaltensmuster beobachte und daraus meine Schlüsse ziehe, wie Unternehmen ihre Produkte, Ideen oder Dienstleistungen am besten verkaufen können. Und wenn ich nicht am Denken bin, lebe ich oft in den Tag hinein.

 

#beneuroday: Das schwierige, aber auch spannende an Neuromarketing ist, dass jeder durch seinen Hintergrund und seine Vorerfahrungen eine etwas andere Sichtweise mitbringt. Wie bist du zum Neuromarketing gekommen?

 

Antwort: Aus Verzweiflung. Denn als 1988 meine Tochter Olivia mit einer schweren Behinderung zur Welt kam, stürzte ich mich auf Suche nach einer Geheimmedizin in die Neurowissenschaften. Und obwohl ich das Erhoffte nicht gefunden hatte, war mein Interesse am neuronalen Rechensystem geweckt. Zumal mir das Wissen über die Grundregeln dieses Systems einen Wettbewerbsvorteil als Marketer und Werber brachte.

 

#beneuroday: Du wirst auf dem Berlin Neuromarketing Day 2017 einen Vortrag zum Storytelling halten – einem Thema, das dir offensichtlich sehr am Herzen liegt. Was können die Besucher erwarten? Gib uns einen kleinen Vorgeschmack!

 

Antwort: Bei den Recherchen für mein erstes Buch „Tausend und eine Macht. Marketing und moderne Hirnforschung“ stieß ich auf den evolutionären Geniestreich, komplexe Informationen in Geschichten zu verpacken. In den folgenden Jahren suchte ich nach den Erfolgsfaktoren, die eine gute Geschichte auszeichnen. Diese überzeitlichen Faktoren stelle ich am Neuromarketing Day 2017 anhand von Beispielen so vor, dass sie die Besucher auf ihren eigenen Tätigkeitsgebieten anwenden können. Oder banal gesagt: Wer mein Referat hört, hat künftig einen Wettbewerbsvorteil.

 

#beneuroday: Bitte ergänze die folgenden Teilsätze:

 

Neuromarketing ist für mich… Goethes genialen Satz „Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben“ ernst zu nehmen und ins Marketing überzuführen.

 

Mit Neuromarketing sollte man sich beschäftigen, weil… es die Konkurrenten irgendwann ebenfalls tun.

 

Von Neuromarketing profitiert am meisten… wer damit früher beginnt als andere.

 

Ich freue mich auf den Berlin Neuromarketing Day, weil... das Thema neugierige und spannende Menschen anzieht.

 

#beneuroday: Letzte Frage: Diesmal wird es auf dem Berlin Neuromarketing Day erstmalig drei Paralleltracks geben. Für Besucher bedeutet das: Sie haben die Qual der Wahl. Um es ihnen ein bisschen leichter zu machen: Was ist der eine Grund, warum man deinen Vortrag auf keinen Fall verpassen sollte?

 

Antwort: Weil bei einem Spiel nur gewinnen kann, wer dessen Regeln und die besten Strategien kennt.

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Benny B. Briesemeister

Marwitzer Straße 54a

13589 Berlin