GESA

LISCHKA

#beneuroday: Hallo Gesa und herzlich willkommen als Speaker auf dem Berlin Neuromarketing Day 2017. Genau wie letztes Jahr wollen wir auch diesmal jedem Präsentierenden die Möglichkeit geben, sich unseren Besuchern kurz vorzustellen... darum: wer bist du und was machst du so im „normalen“ Leben?

 

Antwort: Ich bin diejenige, die jeden Morgen 21 Scheiben Brot schmiert. Neben meinem Job als Geschäftsführerin einer Kreativ- und Neurostrategie Agentur mit über 40 Angestellten, habe ich nämlich auch noch drei hungrige Söhne zu Hause. Deswegen bin ich auch für pragmatische Lösungen zu haben. Neuromarketing ist für mich etwas, was in der Praxis funktionieren muss und mir Ergebnisse/Erkenntnisse liefern soll, an die ich sonst nicht gelange.

 

#beneuroday: Das schwierige, aber auch spannende an Neuromarketing ist, dass jeder durch seinen Hintergrund und seine Vorerfahrungen eine etwas andere Sichtweise mitbringt. Wie bist du zum Neuromarketing gekommen?

 

Antwort: Ich habe in England Medien, Kultur und Kommunikationswissenschaften studiert. Sehr theoretisch. Viel Semantik und Semiotik. Alles Elfenbeinturm. Irgendwann – da war ich schon fest im Berufsleben etabliert - habe ich dann ein Buch gelesen, was von unbewussten Produktcodes handelte. Da hat es „Klick“ gemacht. Auf einmal konnte ich meine langjährige Erfahrung aus der Werbung mit meinem Wissen aus dem Studium kombinieren. Als Agentur sind wir mittlerweile darauf spezialisiert, Marken unter neurowissenschaftlichen Gesichtspunkten zu führen.

 

#beneuroday: Du wirst auf dem Berlin Neuromarketing Day 2017 einen Vortrag dazu halten, wie die Nutzung von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen in der Marketingpraxis aussieht. Was können die Besucher erwarten? Gib uns einen kleinen Vorgeschmack!

 

Antwort: Mir geht es um die Übersetzung der Theorie in die Praxis. Ich werde Beispiele zeigen, wie man ganz konkret Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften in den Werbe- und Kommunikationsalltag übertragen sein. Das kann der Produktrelaunch sein, die Packungs-Gestaltung oder ganz klassisch auch Kommunikation mit dem Kunden. Auf jeden Fall wird es sehr hands-on. Mein Motto ist nämlich: Practice what you preach!

 

#beneuroday: Bitte ergänze die folgenden Teilsätze:

 

Neuromarketing ist für mich… nicht der Heilige Gral, aber der Tropfen Öl, der viele Prozesse wieder geschmeidiger laufen lässt bzw. so richtig ins Laufen bringt.

 

Mit Neuromarketing sollte man sich beschäftigen, weil… wir Menschen nicht rein rational funktionieren und es von daher interessant ist, einen Einblick zu bekommen, wie unbewusste Prozesse funktionieren.

 

Von Neuromarketing profitiert am meisten… die, die sich damit auseinandersetzen. Ich profitiere sogar im Alltag mit meinen Kindern von den Erkenntnissen, die ich gewonnen habe. Wir benutzen unser Gehirn ja nicht nur beim Arbeiten.

 

Ich freue mich auf den Berlin Neuromarketing Day, weil... ich den Austausch liebe und gern von anderen lerne.

 

#beneuroday: Letzte Frage: Diesmal wird es auf dem Berlin Neuromarketing Day erstmalig drei Paralleltracks geben. Für Besucher bedeutet das: Sie haben die Qual der Wahl. Um es ihnen ein bisschen leichter zu machen: Was ist der eine Grund, warum man deinen Vortrag auf keinen Fall verpassen sollte?

 

Antwort: Theorie wird praktisch. Wie optimiere ich Kommunikation mit Hilfe der Neurowissenschaften.

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Benny B. Briesemeister

Marwitzer Straße 54a

13589 Berlin