STEFFEN

EGNER

#beneuroday: Hallo Steffen und herzlich willkommen als Speaker auf dem Berlin Neuromarketing Day 2017. Genau wie letztes Jahr wollen wir auch diesmal jedem Präsentierenden die Möglichkeit geben, sich unseren Besuchern kurz vorzustellen... darum: wer bist du und was machst du so im „normalen“ Leben?

 

Antwort: Ich lebe mehrere Leben nebeneinander her – „normal“ ist keines davon. Ich bin spät Vater zweier kleiner Kinder geworden und versuche, ein guter Partner und Vater zu sein. Zudem führe ich das Institut MediaAnalyzer, das ich vor 15 Jahren mitgegründet habe. Mein Lieblingsthema ist die Kognitionswissenschaft, mit der ich mich bis zur Institutsgründung hauptberuflich befasst habe. Außerdem bin ich studierter Informatiker mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz.

 

#beneuroday: Das schwierige, aber auch spannende an Neuromarketing ist, dass jeder durch seinen Hintergrund und seine Vorerfahrungen eine etwas andere Sichtweise mitbringt. Wie bist du zum Neuromarketing gekommen?

 

Antwort: Das Neuromarketing ist zu mir gekommen – nicht umgekehrt. Seit 1999 haben mein Mitgründer, Christian Scheier, und ich den Umstieg von der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung in die Werbewirkungsforschung betrieben. So circa 2005 hörte ich dann vom Neuromarketing. Es hat mich also quasi eingeholt.

 

#beneuroday: Du wirst auf dem Berlin Neuromarketing Day 2017 einen Vortrag zum Thema „Good oder Bad Practice im Neuromarketing? Diskussion am Beispiel einer Online-Emotionsmessung“ halten. Was können die Besucher erwarten? Gib uns einen kleinen Vorgeschmack!

 

Antwort: Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie spannend, aber auch wie schwierig Interdisziplinarität sein kann. Ich möchte in meinem Vortrag darüber diskutieren, wie Methoden aus dem Neuromarketing und der klassischen Marktforschung interdisziplinär zusammengeführt werden können. Als Beispiel für eine geglückte Zusammenführung wird das von MediaAnalyzer seit 10 Jahren in der Werbewirkungsforschung eingesetzte Verfahren „EmotionTracking“ vorgestellt.

 

#beneuroday: Bitte ergänze die folgenden Teilsätze:

 

Neuromarketing ist für mich… ein unglücklich gewählter Begriff. Es sollte wohl eher Psychomarketing heißen.

 

Mit Neuromarketing sollte man sich beschäftigen, weil… die Marktforschung sonst in einer Sackgasse feststeckt.

 

Von Neuromarketing profitiert am meisten… wer es mit Augenmaß einsetzt.

 

Ich freue mich auf den Berlin Neuromarketing Day, weil... ich mir anregende Gespräche, Vorträge und Diskussionen erhoffe.

 

#beneuroday: Letzte Frage: Diesmal wird es auf dem Berlin Neuromarketing Day erstmalig drei Paralleltracks geben. Für Besucher bedeutet das: Sie haben die Qual der Wahl. Um es ihnen ein bisschen leichter zu machen: Was ist der eine Grund, warum man deinen Vortrag auf keinen Fall verpassen sollte?

 

Antwort: Ein spannendes Thema, Neuromarketing, betrachtet durch die Brille eines anderen spannenden Themas, Interdisziplinarität. Mich würde das ansprechen...

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Benny B. Briesemeister

Marwitzer Straße 54a

13589 Berlin